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Zum Abschluss der Hallensaison 2009/10 fuhren die VSVMR Teams bei den Wiener Akademischen Meisterschaften ein beachtliches Ergebnis ein. Mit jeweils zwei Damen- und zwei Herrenteams ging schlussendlich die Hälfte der Stockerlplätze aufs VSVMR Konto. Während die Landesliga-Abteilung der Herren 1 den Titel vom Vorjahr souverän verteidigen konnte, spielten die Damen 2 in Abwesenheit der Damen 1 groß auf und holten am Ende Silber im Damenbewerb. Aber auch die Mixedabteilung schaffte als Herren 2-Neuauflage mit Bronze einen durchaus sehenswerten Erfolg.
Das Teilnehmerfeld im seit einigen Jahren nur mehr eintätig ausgetragenen Bewerb konnte sich sehen lassen. Mit jeweils 11 Herren- und Damenmannschaften waren die WAM 2010 sehr gut ausgelastet, als Novität des Jahres erwies sich die Besetzung des Turniers mit österreichischen Schiedsrichtern in enger Kooperation mit dem Wiener Schiedsrichterreferat durchwegs als für die Veranstaltung gewinnbringend.
Zurück zum Sportlichen: Die Herren 1 traten - nach einer durchaus bewegten Saison mit mehrmaligen Trainerwechsel - erstmals als Titelverteidiger an und hatten dank der LL-Erfahrung in der Vorrunde nicht allzu viel zu kämpfen. Aber auch am Weg ins Finale sollte es zu keinem Satzverlust kommen. Das Vorjahresfinale war schlussendlich auch das Finale 2010, mit den Burschen von Chaos United gelang ein durchaus spannendes und hochklassiges Finale. Was im ersten Satz nach einer klaren Angelegenheit aussah, entwickelte sich aufgrund der starken Verteidigungsleistungen von Peter Muckenhuber & Co noch zu einem rasanten hin und her wiegen, am Ende verteidigten die Herren 1 mit 2:1 (18, -20, 12) den Titel. Ein versönlicher Abschluss für den letztjährigen Dritten der Wiener Meisterschaft.
Einen Auftritt der besonderen Art, gab es mit der Neuaufstellung der Herren 2. Die Mixedabteilung des Vereins stellte nach Jahren der Absenz bei den WAM wieder eine Mannschaft zusammen. Verstärkt durch Markus Petsche als Aufspieler begab man sich auf wirklich ungewöhntes Terrain. In der Vorrunde fast komplikationslos in einer vergleichsweise schwachen Gruppe mit Platz 1 übermäßig belohnt, sollte sich schlussendlich im Viertelfinale die Problemfelder eindeutig auftun. Die Volleyhollics, auch ein alles andere als zusammengespieltes Herrenteam, waren in Motivation und Angriffsleistung deutlich überlegen. Selbst der verletzungsbedingte Ausfall von Philipp Kohlberger konnte den vermeintlichen Underdog nicht bremsen. Mit dem Rücken zur Wand sollte der Halbfinaleinzug erst nach Ausreizen aller Routine und Servicequalitäten im 3. Satz mit 23:21 (!) gesichert werden. Danach kam es zum ersehnten vereinsinternen Duell mit den Herren 1 - was sich ab dem Zeitpunkt abspielen sollte sah dann doch tatsächlich nach Volleyball aus. So kamen die früheren Herren 1-Spieler und Veteranen Adrian Leiter und Markus Scheibl motivationsbedingt ordentlich in Fahrt. Das 2:0 (19, 21) für die Herren 1 schmerzte so überhaupt nicht und der Schwung vom Halbfinale sorgte im Kleinen Finale dann für den sensationellen 3. Gesamtrang und Bronze für die 'Mixedhupfer'.
Im Damenbewerb traten die derzeit noch nicht in der Wiener Meisterschaft involvierten Damen 2 als Crash Girls 1 & 2 an. Schon bei der Premiere 2009 zeigte sich das Potential der Truppe. In diesem Jahr sollte sich der gewaltige Entwicklungssprung auch in der Ergebnisliste niederschlagen. So startete die Truppe von Babsi Sedelmaier als Crash Girls 1 mit vollem Elan in die Vorrunde. Mit dem weiteren Spielverlauf stellte sich auch das Selbstvertrauen ein und in weiterer Folge wurden die Teams der Reihe nach ausgeschalten, so manche Mannschaft mit starken Landesligaspielerinnen mussten sich den Mädls geschlagen geben. Erst im Finale war in diesem Jahr noch Endstation, hier setzten sich die Chaos United Damen mit Spielvermögen und Routine mit 2:0 (14, 20) durch.
Während die Crash Girls 2 in der Vorrunde stark präsentierten, bedeuteten ein paar Unsicherheiten in den folgenden engen Partien schlussendlich nur den 10. Gesamtrang. Wie eng es aber zuging, zeigt ein Blick aufs Klassement, so konnten die CG2 in der Vorrunde gegen den Drittplatzierten beinahe den Sieg erringen - dominierten lange die Partie und mussten sich nur knapp geschlagen geben. Aber auch hier spielte die neue zusammengestellte Mannschaft rund um Neo-Kapitän Rebecca Siwon phasenweise ausgezeichnet auf - mit starker Block- und Angriffsleistung verzweifelten auch die routinierten Teams in einzelnen Spielsituationen.
Link: Bericht WAM 2010 | USI Wien


